Der Bühnengebärder - Leichte Sprache

Cactus macht ein neues Projekt.
Das Projekt heißt: Bühnen-Gebärder.
Das Wort: Bühnen-Gebärder hat Cactus erfunden.

Was machen wir?
Wir tanzen.
Wir spielen Theater.
Wir lernen Gebärden-Sprache.
Wir sprechen Gebärden-Sprache.

Das Thema ist: Kampf.

Wer kann mitmachen?
Alle Menschen von 13 bis 30 Jahre können mitmachen.
Gehörlose Menschen,
hörgeschädigte Menschen
und hörende Menschen.

Wer leitet die Gruppe?
Judith Suermann und Tom Temming.

Was kostet das?
Es kostet nichts.

Wo ist das?
Wir treffen uns im Jib,
in der Hafenstraße 34 in Münster.
Der Raum ist in der 2. Etage.

Wann ist das?
Am Montag von 17.30 – 19.00 Uhr.
Das 1. Treffen ist am 13.01.2014.

Anmeldung:
einfach hingehen.
Oder eine Email schreiben:
info@cactus-theater.de
Oder ein Fax schreiben: 0251-162 15 33

Richard Presseartikel

Ankündigungen der WN und MZ zu "Richard"

Westfälische Nachrichten, 19.11.2013
Halunke will den Parteivorsitz
Jugendtheater Cactus stellt im Pumpenhaus seine Version von Shakespeares „Richard“ vor

Von Gerhard H. Kock

Münster. Er hat den schlechtesten Ruf in der Theaterliteratur: Richard III. Also ideal für ein Jugendtheater-Stück. Denn an ihm will das Jugendtheater Cactus zeigen, wie gefährlich Macht ist, wenn man nicht ständig darauf aufpasst.

Die Idee dazu hatte Sarah Giese, die dann auch gleich eine eigene Textfassung des Klassikers von Shakespeare geschrieben hat. Bei ihr will der charismatische Richard an die Spitze einer Partei kommen. Der Halunke weiß, er ist nicht der Schönste, aber er weiß um seine Beredsamkeit. Jeder, der sich seiner Parteikarriere in den Weg stellt, muss um sein Lebens fürchten.

Giese will aktuelle Themen des politischen Geschäfts wie Politikverdrossenheit, Mitläufertum und Populismus auf die Bühne bringen. Sie hat sich dabei inspirieren lassen von Parteiengezänk, aber auch dem Arabischen Frühling, mit seinen durchsetzungswütigen Radikalen.

Zusammen mit den zwölfköpfigen Laien-Darstellern hat Regisseur Alban Renz eine Inszenierung erarbeitet, von der er sagt: „Es wird sehr bunt.“ Aber Blut fließt nicht. Jedenfalls nicht sichtbar. Allerdings: Im Gegensatz zur literarischen Vorlage werden die Morde auf der Bühne zu sehen sein. Auch die Sprache ist nicht poetisch, sondern ins Heute übertragen worden. Einzige Ausnahme: Richard. Der wird seine Eloquenz gelegentlich auch in Versen zum Ausdruck bringen.

Die Bühne besteht nur aus Stühlen mit Namensschildern, was den Zuschauern die Zuordnung in dem zweistündigen Stück (plus Pause) erleichtern wird. Es ist damit eines der längsten Stücke, wenn nicht das längste Stück von Cactus aller Zeiten. Aber es werde kurzweilige, verspricht der Regisseur: Es wird intellektuelle Texte geben, dann emotionale, und einige Szenen hätten Soap-Charakter. Die Inszenierung soll die Frage aufwerfen, warum Menschen hinter einem Despoten auf seinem blutigen Weg mitgehen und was das letztendlich mit und aus ihnen macht – ein Weg, auf dem sich politisches Charisma und willige Verblendung eng umschlingen.

Für Hintergrundmusik sorgt Fabian Renz, und bei diesem Shakespeare gibt es auch Songs von Elvis: Schließlich war er der King.

 

Münstersche Zeitung, 19.11.2013

"Richard" im Pumpenhaus
Cactus schüttelt Shakespeare ordentlich durch

Von Sabine Müller

MÜNSTER. Er ist nicht der Schönste. Aber er hat Charisma. Ihm zu widerstehen fällt schwer, denn er ist der geborene Verführer und manipuliert eiskalt, um an die Macht zu gelangen. Das Jugendtheater Cactus hat sich Shakespeares Super-Schurken Richard III. vorgeknöpft und das Drama ordentlich durchgeschüttelt. Zu sehen ist die neue Fassung ab dem 27. November im Pumpenhaus.

Sie haben die Macht: Das 12-köpfige Ensemble vom Theater Cactus bringt »Richard« nach Shakespeares Königsdrama ins Pumpenhaus. Shaun Fitzpatrick (Mitte stehend mit Halskrause) spielt den Despoten Richard. (Foto: Hinkelmann)

Aus „Richard III.“ ist schlicht „Richard“ geworden. Statt eines machthungrigen Adels wollen hier gnadenlose Jungpolitiker Karriere machen. Doch ihr Weg ist nicht weniger blutig. „Wir zeigen das Grauen und die Morde, aber es wird kein Blut fließen“, erklärt Sarah Giese, Sprecherzieherin bei Cactus. Sie hat das Königsdrama umgeschrieben, in die zeitgenössischen Politikerstuben gehoben und ihm eine junge, moderne Sprache verpasst – ohne in Jugend-Slang zu verfallen. Ihr war es wichtig zu zeigen, wie aktuell der alte Shakespeare-Stoff ist. „Ich hatte dabei die politischen Revolutionen vor Augen, die es in der letzten Zeit gegeben hat, etwa beim arabischen Frühling“, sagt sie. „Es ist erschreckend, wie schnell eine aufkeimende Demokratie wieder umschlagen kann.“

Giese hat das im Original gut fünfstündige Drama auf zwei Stunden plus Pause gestutzt. Für die zwölf Jugendlichen, die auf der Bühne stehen, ist das immer noch ein großer Brocken. Es ist das längste und textintensivste Stück in der Cactus-Geschichte.

Shaun Fitzpatrick stellt sich der Herausforderung, Richard zu spielen. „Es ist das erste Mal, dass ich so lange einen durchgängigen Charakter spiele“, sagt er. „Es ist schwer, die emotionale Dichte die ganze Zeit durchzuhalten.“ Dass dies gelingt, liegt auch in den Händen der Regie von Alban Renz und Andy Strietzel. „Es ist ein sehr abwechslungsreiches Stück geworden, mit sehr intimen, aber auch großen Szenen, auch mit Witz und Szenen, in denen fast so etwas wie Soap-Charakter aufkommt“, erzählt Renz.

Die Inszenierung zeigt unter anderem das Phänomen des Mitläufertums: Wieso folgen Menschen einem Despoten, obwohl sie es eigentlich besser wissen? Vielleicht liegt es ja nicht nur am Charisma, dass Richard so attraktiv wirkt. Der Richard von Cactus hat auch einen sehr charmanten Musikgeschmack: Er liebt Elvis. The King.

Schatten&Ich - Presseartikel



MZ, 16.09.2013 Teil 1
MZ, 16.09.2013 Teil 2
   

MZ, 16.09.2013 Teil 3
WN, 12.09.2013 Teil 1
   
   
 WN, 12.09.2013 Teil 2
 

Third Class Titanic - Eine Welt für Alle


 

 WN, 07.06.2012
   MZ, 04.06.2012

Auf Tod und Leben - Presseartikel

   
 MZ, 08.02.2013
   WN, 08.02.2013
     
 MZ, 15.02.2013
   WN, 15.02.2013

FlyBoys MS-City - Presseartikel

Ankündigung, 02.07.2012
WN, 02.07.2012

Schultheaterprojekt: Tod und Leben - Pressestimmen


MZ, 18.06.2012 17.06.2012
   
WN, 13.06.2012 MZ, 09.06.2012

Crossroads - Presseartikel


 MZ, 29.08.2012
WN, 04.09.2012

Ein schrecklicher Abend - Pressestimmen


WN, 14.09.2012
MZ, 15.09.2012
 
 MZ, 21.09.2012
 WN, 21.09.2012

Filmpremiere Cinema

WN, 06.11.2012

Presseartikel: Choice! / Love & War


MZ, 23.11.2012 WN, 23.11.2012
MZ, 21.11.2012
WN, 15.11.2012


MZ, 15.11.2012 Norwegische Zeitung, 20.10.2012

Theaterfestival in Tromsø

 
 WN, 26.07.2011
   

Nord-Süd-Preis Presseartikel


   
MZ, 15.06.2012
  WN, 15.06.2012

2+x-Welten

 
MZ, 10.08.2011   WN, 11.08.2011
   
 Coesfeld, 14.05.2012
   

 
Wermelskirchen, 20.09.2012   RGA Wermelskirchen, 05.10.2012

Third Class Titanic - Pressestimmen

   
MZ, 02.07.2011
  WN, 02.07.2011
     
 
WN, 05.07.2011
  MZ, 07.07.2011
     
 
MZ, 08.09.2012   [WN, 19.09.2012

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MZ, 23.06.2011
  WN, 23.06.2011
     

 
MZ, 01.07.2011   WN, 01.07.2011
     
   
 WN, 29.07.2011
   

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 MZ, 16.03.2011
   MZ, 15.03.2011
     
     
 WN, 15.03.2011
   WN, 11.03.2011
     
   
 MZ, 11.03.2011
   

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 MZ, 05.07.2011
   Ruhrnachrichten, 29. Mai 2011